Herbstlicher Nebel (II)

“Klar sieht, wer von ferne sieht, und nebelhaft, wer Anteil nimmt.“ Lao-Tse

“Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, umnebelnd Himmelsglut.“ Johann Wolfgang von Goethe

Leises Flüstern statt lautem Reden

Der Nebel, der uns heut gegeben

Dämpft das schrille Weltgeschehen

Nicht mal mehr sich selber sehen

Inmitten des herbstlichen Nebels

Alles ist wie in Watte gepackt,

Kühl, feucht und auch frisch,

Eine Art hell leuchtende Nacht,

Nebel über die Lande kriecht,

Umfasst die weiten Felder sacht.

 

 Zieht durch den ganzen Ort

pleumon thalassios

Eine Seele, eine Lunge, ein Wort

Perí tou Okeanoú

Entführt uns von hier fort…

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