Frankreich-Gedanken

Frankreich-Gedanken

Im Januar erst war in Frankreich der letzte Anschlag, und schon wieder stehen wir alle gemeinsam am Grab. Und entsetzlich wie der Zyklus der amerikanischen Amokläufe, trifft es typischerweise schon wieder unschuldige Leute.

Lasst uns heute die Toten von Gewalt nicht gegeneinander abwiegen, beten wir lieber gemeinsam für eine Zukunft in Frieden/ Lasst einmal ihre Leichen nicht zum Fraß den Demagogen, sonst liegen bald nochmal mehr Leichen am Boden.

Und wenn du wirklich Charlie Hebdo bist/ Dann lass es lieber bleiben/ Weil es ein trauriges Los ist /Du sofort tot bist und Leute leiden
Ja, das wollen sie erreichen!/ Doch, nein, wir fallen vielleicht, werden aber nicht weichen/ Vor Angst alles andere auszublenden/ Nein, so dürfen wir nicht denken/ Was kann man Menschen denn besseres als Meinungsfreiheit schenken?

Habe keine Angst vor Muslimen, sondern vor Leuten wie Breivik
Die ihren Hass dadurch befeueren
Es ist unangenehm, aber es reicht nicht, der „Islam ist unschuldig“
wie ein Mantra immer wieder zu beteuern
Daher „It ain’t a secret don’t conceal the fact, the penetentiary is filled and packed with blacks“
Das hat ein Afroamerikaner selbst gecheckt, und was heißt das für den Islam jetzt?

Doch die wahre Umma ist jetzt wirklich noch einmal enttäuscht, genauso entrüstet wie wir, total betäubt und erschüttert, über trauernde Väter, Brüder, Söhne und Mütter.

Nur die Parteimenschen von Front National reiben sich jetzt insgeheim die Hände, endlich hat es mit Rechtsstaat und Demokratie bei uns ein Ende, Zeit für einen neuen Menschen/ Endlich Minderheiten verfolgen, wie vor siebzig Jahren die Deutschen
Ein böser Traum, ihr dürft den Rattenfängern nicht glauben, sonst werden ma alle ersaufen wies Vieh/ Schau in den Nahen Osten, der ist scho´ hie.

Endlich haben sie den langersehnten Grund für neue Kriege ohne Sinn und Vernunft/ Hast du auch Angst vor der Zukunft? Mich zumindest bringt sie manchmal fast um.

Schau nach Syrien, in die Ukraine nach Burundi, überall Chaos und Terror und bei uns daheim gewinnen gleich die Fundis…

Vielleicht können wir heute nicht viel ändern daran, darum lasst uns wenigstens zusammen weinen und morgen dann dafür kämpfen, weil ein Kieselstein, den man bewegen kann, ein Bergrutsch auslöst dann und wann.
Zu einer besseren Welt ohne Angst vor Bomben und fremden Menschen, ohne Waffen und Geld…

Das wünsch ich uns allen, das keine Menschen in Glaubenskämpfen mehr fallen,
Es ist ein hehres Verlangen, schweigen wir eine Minute zusammen.

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