Begriff des Tages

Ganz klare Sache

Es gab ja schon einen Artikel zum Buchstaben U

Heute ist A mal dran:

acide antipyretisch-antiphlogistische Analgetika (z.B. Aspirin)

Was gibt es noch für tolle Abkürzungen mit vielen As?

Aachen, Aalen, arachidonic acid?

 

Vielleicht weiß Wiki ja was:

-Aerial Agriculture Association of Australia

-Albuquerque Aerostat Ascension Association

-All Austrian Airguitar Associatio

-Alps Adria Acoustics Association

-American Association for Affirmative Action

-American Association of Advertising Agencies

-Australian Automotive Aftermarket Association

-Authentication, Authorization, Accounting, and Auditing

-aaa-Krankheit, bisher nicht eindeutig identifizierte altägyptische Krankheit

-anti atom aktuell, bundesweite Zeitschrift der Anti-Atom-Bewegung
AAA oder Triple A steht als Abkürzung für: ungefähr gefühlt

fünf Millionen Sachen.

 

Warum ist A eigentlich so wichtig, dass es den ersten Platz im Alphabet bekommt, im Abc- als Teil von Alpha und Omega? Tja. Wer weiß.

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Die Materie

Woraus besteht Materie?

Fragen sich die Menschen schon seit langem,

Wenn das doch nicht so schwierig wäre!

Noch immer ist es nicht vollkommen verstanden.

 

Für die westliche Art der modernen Naturwissenschaft,

Haben ja bekanntlich die Griechen die Basis geschafft:

In diesem Fall fragten sich einst Leukipp,

Und dessen Schüler, der Gelehrte Demokrit,

Woraus die Materie dieser Erde wohl sei, wie sie beschaffen ist?

 

Demokrit dachte sich: ‚‚Mache ich mal ein kleines Gedankenexperiment-

Was passiert, wenn man einen Apfel in immer kleinere Stücke zertrennt? ‘‘

Das kann doch irgendwie nicht immer so weiter gehen,

Das muss es anscheinend allerkleinste, völlig unteilbare Teilchen geben.

Eine ähnliche Theorie entstand auch in Indien,

Die war sicher auch gut, aber ich kann leider kein Hindi.

Er nannte sie atomos- d.h. unteilbar; mit der Ansicht war er nicht alleine,

Doch die Teilchen, die wir Atome nennen, teilt man inzwischen weiter.

Die kannte Demokrit jedoch noch nicht, sie sind ja auch nur ganz kleine.

 

Die Atomisten hatten etwas ganz Wesentliches begriffen,

Es gibt kleine Teilchen mit viel leerem Raum dazwischen.

Feynmann meinte einmal, es sei in den Naturwissenschaften

besonders wichtig, gerade dieses Konzept unseren Nachkommen

zu Vermitteln.

 

Eine weitere alte Idee ist die von der Existenz der Elemente,

Doch die sind viel mehr, als viele Kulturen traditionell denken.

Viele kennen die sogenannten Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft

Doch dann kam Robert Boyle und sagte: ‚‚Damit ist jetzt Schluss! ‘‘

Der wandelte sich in seiner Zeit als Forscher vom Alchimisten

Zu einem der ersten Physiker und Chemiker der Geschichte.

Auf den Ergebnissen von Boyle folgerte Bernoulli bald,

Dass Atome sich auswirken auf die makroskopische Gestalt-

Der Mechanik.

 

Ein weiterer Fortschritt diesbezüglich folgte später dann schon,

Mit John Daltons Gesetz der multiplen Proportionen.

Das bedeutet, dass den Reaktanden jeder chemischen Reaktion,

Ganz einfache, ganzzahlige Verhältnisse zueinander innewohnen.

 

Das bewies, dass der Demokrit doch recht gehabt hat,

Teilchen sich trennen können und auch wieder verbinden,

Und wenn letzten Endes die Reaktion dann klappt,

Kann dabei auch keine Masse entstehen oder verschwinden.

 

Der Nachweis für Atome gelang jedoch erst im 20. Jhdt. durch Albert Einstein

Der anführte, ohne Atome dürfte im Mikroskop auch keine Brown´sche

Molekularbewegung  zu erkennen sein. Damit hatte er einen guten Punkt gemacht, wozu diese chaotische Bewegung, wenn es nicht gegen irgendwelche Teilchen kracht?

 

Davor aber bereits wurde dem Italiener Amadeo Avogrado klar,

Bei gleichen Bedingungen von Gasen- Druck, Volumen und Temperatur

sind von Elementen auch nur immer gleich viele Teilchen da.

Joseph Thomson dagegen wollte mehr wissen über den Aufbau des Atoms-

Und entdeckte auf diese Weise das mehr als 1000-mal kleinere Elektron.

Sein Modell vom Rosinenkuchen war eigentlich im Rückblick ganz putzig:

– Aber das Elektronen das gesamte Atomgewicht enthalten ist verkehrt,

Insofern ist das für die moderne Forschung doch etwas nichtsnutzig.

Und uns bleibt als Anschauungsbeispiel ein Rosinenkuchen verwehrt.

 

Bald daraufhin stellten Rutherford und Soddy gemeinsam fest,

dass Radioaktivität Atome in andere Atome umwandeln lässt.

Eigentlich ja der Traum der Alchimisten, aber sie wollten ja

Gold und nicht Blei besitzen.

 

Derselbe Rutherford experimentierte dann auch mit der Goldfolie,

Und mit radioaktiver Strahlung, genauer gesagt Helium-2+-Ionen

Er stelle fest, dass die positive Ladung in der Mitte konzentriert ist,

Und nicht wie Thompson einen Kuchen, der mit Rosinen verziert ist.

 

Soddy hatte inzwischen etwas aus seinen Beobachtungen geschlossen,

Nämlich hatten dieselben Elemente doch oft unterschiedliche Massen,

Das konnte also nicht mit der positiven Ladung zusammen passen.

Ab da hieß das dann Isotope, doch Fragen blieben zunächst noch offen.

 

Aston zeigte, dass das mit den Isotopen nicht nur für radioaktive Präparate gilt,

Sondern für alle Elemente, die in der Natur, den Pflanzen und den Menschen.

 

Mit einem damals jungen Mann aus Kopenhagen, Niels Bohr mit Namen,

Nahm die Suche nach dem Aufbau von Materie eine ganz neue Wendung

Er stellte fest, dass reine Elemente nur in ganz bestimmten Farben brennen.

Weil die Energie quantisiert ist, d.h. man kann bestimmte Zahlen nennen.

Damit brachte er die Arbeiten von Bunsen und Kirchhoff  zur Vollendung.

 

Seine Theorie war eine mit Schalen und verbotenen Zonen,

In denen auf keinen Fall irgendwelche Elektronen wohnen.

Doch die Elektronen können dann mit der richtigen Energie

Mit einem Quantensprung in eine andere Schale ziehen-

Geht der Sprung nach innen, lässt sich dabei Energie gewinnen,

Diese wird dann in Form von Photonen, also Strahlung, frei,

Kommt hingegen von außen die genau passende Energie hinein,

Geht der Sprung nach außen, wo die Energie verbleibt.

 

DeBroglie wollte dann Quantenphysiker und Klassische wieder vereinen,

Die einen meinten, dass Lichtstrahlen wie die Atome aus Teilchen seien,

Die anderen wollten es mathematisch wie eine Welle im Meer beschreiben.

Er sagte, das kommt darauf an, was man denn jetzt genau betrachten will,

Beides passt teilweise, darum braucht es eben auch wirklich beide Theorien.

Anscheinend schließt  sich das gegenseitig nicht aus, auch wenn unsere Intuition sich beschwert, dass sie das nicht glaubt.

 

Heisenberg stieß später auf ein ernstes Problem: Es ist unmöglich, gleichzeitig Ort und Impuls eines Teilchens völlig richtig anzugeben. Denn um den Ort festzustellen, wird der Impuls durch die Detektion verfälscht. Und kennt man den Impuls, werden wir mit der Ungewissheit des genauen Aufenthaltsortes gequält.

Wie man in Bayern zu so etwas gerne sagt: ‚‚Nix Gwiss woaß ma ned‘‘

Denn irgendeine wichtige Information fällt irgendwie immer weg.

 

Daher werden in der Quantenmechanik nur mit Wahrscheinlichkeiten gerechnet, daher muss man in seltenen Fällen auch mit dem Unmöglichen rechnen. Die größte Wahrscheinlichkeit, Elektronen zu finden, ist in den Orbitalen, 9 von 10 wirst du im Durchschnitt da zusammentragen.

Diese Orbitale haben interessante Formen, sie werden durch die

Mathematik bestimmt- wo Knoten sind, kein Elektron seine Zeit verbringt.

Knoten sind einfach Nullstellen der Funktion der Aufenthaltswahrscheinlichkeit- wo keine Wahrscheinlichkeit, da verbringen Elektronen auch keine Zeit.

Die Knoten werden tendenziell immer mehr mit zunehmender Größe des Atoms,

Daher werden die Formen auch immer komplexer, das sieht man schon.

Es fängt einfach mit einer Kugel an, die nächste Stufe erinnert an eine

Hantel, die wohl jeder stemmen kann (bei dem Gewicht!).

Dann fängt dazu ein Torus  an – und dann habe ich selbst keinen Plan.

In diesem Fall ist es noch wichtig, die Schrödingerfunktion zu erwähnen,

Richtig, die hat uns ein Herr Schrödinger gegeben.

Sie zu erläutern würde hier etwas zu kompliziert, aber wen es interessiert…

 

Also fassen wir nochmal zusammen: Mit leerem Raum und Atomen hat die Vorstellung von Materie angefangen. Diese Teilchen sind aber nicht die kleinsten. Die meisten der kleineren können sich auch noch Ladungen leisten. Heutzutage ist das Verständnis der Materie ziemlich abstrakt- doch noch immer ist es die alte Frage, die ihren Reiz ausmacht und ihn nie verlieren wird. Nie verlieren wird. Nukleare Magnetresonanz Spektroskopie folgt vielleicht im zweiten Teil hier 😀

Was denkst du?

Das verstehe ich nicht:

Menschen sagen nicht, was sie wirklich denken, doch beklagen sich, wenn andere ihre Gedanken nicht erkennen.

Keine Sorge,wenn ich kann, komme ich dir so weit wie möglich entgegen, aber dennoch, wie soll ich nur aus dieser schreienden Stille deine Gedanken lesen und verstehen?

Nur eins bleibt wohl für immer etwas Unendliches- die Kunst des zwischenmenschlichen Missverständnisses.

Immer trunken sein?

immer trunken sein

ist das alles, die einzige lösung?

ist keine andere möglich?

charles, verstehe ich dich richtig

ist dir nichts hier wirklich wichtig

wonach wir zwerge streben

wenn wir reden, wenn wir leben

irgendwie machst du es dir zu einfach

alles spiegelt sich trunken mehrfach

und es hat nichts gebracht

wenn sich alles vervielfacht hat

es ist nicht unheimlich, ehrlich

nur ziemlich erbärmlich –

und wenn ich auch manchmal

gerne trunken wär-

wie tief ist schon das meer?

ist das doch nur aleksejs letzte münze

und so ist es doch unvernünftig

ich bin zumindest kein igrok

bist du ein igrok?