Der Hahn kräht

Der Hahn kräht, die Tauben gurren und flattern mit den Flügeln
Die Sonne geht langsam auf hinter bewaldeten Hügeln.

Eine Kirchturmuhr läutet blechern
Ein Motorrad knattert angestrengt die Straße entlang.
Zwei Lichtstrahlen fallen durch Buchenblätter,
Von ferne grummelt ein dumpfer, warmer Klang.

Das Fenster steht halb offen,
Und halb geschlossen ist es auch.
Das Tal daneben liegt halb im Nebel,
Dicht wie Rauch eines Waldbrandes,
Wie es in Australien der Fall ist.

Es ist kühl, der Tau lässt den Boden glitzern und das nasse Gras.
Bald ist es heiß, und wenn es nicht gewittert,
Erinnert das Gras sich verbittert, wie es damals doch war,
Als es auf dieser Welt noch Wasser gab.

Die Menschen sind fast alle im wohlverdienten Urlaub,
Einen kurzen Moment nur kann man fast  denken
Wenn man denn an die Kraft der Natur glaubt,
Diese sei noch nicht völlig verloren mit uns Menschen.
Und doch ist sie ganz anders geworden…

Der Hahn kräht, die Tauben gurren und flattern mit den Flügeln
Die Sonne geht langsam auf hinter bewaldeten Hügeln.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s